Wanderschuhe im Test – Die besten Modelle im Vergleich

Wilkommen auf mein-wanderschuh.de! Auf unserem Infoportal finden Sie alles Wissenswerte zum Thema, sowie den aktuellen Wanderschuhe Test 2016 mit den besten Modellen im direkten Vergleich.

Wanderschuhe müssen deutlich mehr an Belastungen durch Gelände, Fuß und Wetter aushalten als ein herkömmlicher Lauf- und Straßenschuh. Bei richtiger Pflege und sorgsamer Auswahl werden die besten Modelle allerdings ein zuverlässiger Begleiter für ein langes Wanderleben. Wichtig ist für die optimale Passform, zu welchem Zweck der Schuh angeschafft wird und welche Besonderheiten des Fußes individuell zu beachten sind.

Aktuelle Herren Top-Modelle

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Wanderschuhe im Vergleich

Der Fuß ist beim Laufen mechanischen Belastungen von außen ausgesetzt. Beim Laufen längerer Strecken wie beim Nordic Walking oder Freizeitwandern, ist es die Aufgabe des Schuhwerks, äußere mechanische Belastungen fernzuhalten. Gleichzeitig muss ein Wanderschuh innen so beschaffen sein, dass er nicht selbst eine Verletzungsgefahr darstellt. In diesem hohen Anspruch an die Robustheit außen und den Komfort innen unterscheiden sich Wanderschuhe von anderen Lauf- oder Alltagsschuhen.

Grundsätzlich ist ein optimaler Wanderschuh so beschaffen, dass sich die Füße auch nach vielen Stunden Belastung darin noch wohl fühlen, keine Blasen haben und nicht durchgeschwitzt oder unterkühlt sind. Der individuell beste Wanderschuh bietet dabei so viel Komfort, dass Schuh und Fuß auch bei täglich starken Strapazen Tage bis Wochen des Wanderns heil bleiben.

Da sich Outdooraktivitäten unter dem Oberbegriff Wandern nochmals stark unterscheiden, gibt es auch ebenso viele verschiedene Wanderschuhe für jede spezielle Aktivität. Dazu gehören beispielsweise Trekkingschuhe, Bergschuhe und Outdoor Schuhe.


Allgemeine Beschaffenheit von Wanderschuhen

Generell müssen Wanderschuhe zugleich:

  • strapazierfähig in jedem Gelände
  • atmungsaktiv und fußfreundlich sowie
  • möglichst leicht sein

Ihre Aufgabe ist es, den Fuß vor Verletzungen von außen zu schützen und ihn nicht selbst zu verletzen. Außerdem erfordert die Tauglichkeit für das Wandern ein Material in einer Verarbeitung, in welchem sich auch der empfindlichste Wanderfuß stundenlang wohl, warm und trocken anfühlt.

Allen Wanderschuhen gleich sind diese Grundmerkmale:

  • Strapazierfähige, wasserdichte und rutschhemmende Sohle, dicker als beim Straßenschuh
  • Ergonomisch fußfreundliche Innengestaltung des Fußbetts
  • Weiches, aber gegen mechanische Belastungen robustes Obermaterial
  • Schaft unterschiedlich hoch, aber stets stabil zur Stütze des Fußes und/oder Knöchels
  • Atmungsaktives Material
  • Meist Schnürung oder andere, einfache und sichere Verschlussmethode

Darüber hinaus haben sich für verschiedene Outdooraktivitäten und Geländeanforderungen speziellere Formen der Wanderschuhe entwickelt. Sie gehen mit der Sohlenform und äußeren Beschaffenheit auf die jeweils überwiegenden Geländebedingungen ein. Aber auch Spezialschuhe müssen den Fuß am Abend möglichst schmerz- und verletzungsfrei, warm und trocken ohne zuviel Schweiß aus dem Schuh entlassen.


Dies unterscheidet Trekkingschuhe von Bergschuhenwanderschuhe test

Um Wanderschuhe jeweils optimal für die Geländeanforderungen zu fertigen, sind sie nach Kategorien eingeteilt:

A = leichte Spaziergänge, Laufen in der Freizeit auf Asphalt, Pflaster und anderen, eher ebenen Geländebedingungen
B = Wanderungen auf unterschiedlich ebenem, aber grundlegend ebenfalls eher leichtem Gelände (Wiese, Flur und Feld)
C = Trekkingtouren, große Wandertouren mit schwierigen Geländeanteilen
D = Bergtouren und schwere Gebirgswanderungen, Schuhe müssen zuverlässig steigeisenfest sein


Trekkingschuhe gehören gemäß dieser Einteilung zu Kategorie C. Dies verlangt ihnen eine feste und rutschhemmende Sohle sowie ein fußfreundliches Fußbett ab. Die besten Markenmodelle bei Trekkingschuhen passen sich sogar während des Laufens dem Fuß an. Weiter darf auf dem Weg keine Reibung entstehen und kein Druck auf einen Teil des Fußes lasten. Wichtig ist bei diesen Modellen außerdem ein Material, das Schweiß vom Fuß fortführt, aber Feuchtigkeit von außen fernhält.

Bergschuhe (Kategorie D) müssen ein noch deutlich robusteres Außenmaterial besitzen. Ihre Sohlen sind derart rutschhemmend gestaltet, dass ein leichtes Steigen durch steinige Gelände noch keine Steigeisen erfordert und trotzdem ohne Ausrutschen erfolgen kann. Nachteilig am Bergschuh ist gegenüber dem Trekkingschuh das deutlich höhere Gesamtgewicht. Im Wanderfall erweist sich der Unterschied allerdings durch sehr hohe Wandersicherheit und angenehme Fußform wiederum als Vorteil.


Outdoor Schuhe für unterschiedliche Geländeanforderungen

Unter Outdoor Schuhen sind eine Menge verschiedener Schuhe für Wanderungen, Läufe und Laufsportarten zusammengefasst. Dazu gehören Freizeit- und leichte Wanderschuhe, Wasser- und Fahrradschuhe, selbst Outdoor-Sandalen und Wanderstiefel. Bei der Auswahl des richtigen Außenschuhs müssen also von vornherein die Bedingungen der überwiegenden Nutzung beachtet werden.

So nützt ein schwerer Bergschuh wenig bei einem ausgedehnten Spaziergang in leichtem Gelände, da er das Laufen hierbei höchstens durch sein höheres Gesamtgewicht beschwerlich macht. Dagegen ist ein Wanderschuh zum Nordic Walking und Trailrunning hier gut geeignet, da er ein gesundes Abrollen des Fußes bei geringem Eigengewicht unterstützt. Wanderschuhe sind wie die oben beschriebenen Wanderschuhe mit einer solide gegen Stiche und Stöße geschützten Sohle ausgestattet und haben ein möglichst fußfreundliches Fußbett, dass nach der Kategorie für Damen, Herren oder Kinder gearbeitet ist.

Sie weisen Wasser ab und führen gleichzeitig Fußschweiß über ein atmungsaktives Material von der Haut fort. Vor allen Dingen gilt auch für Outdoor Schuhe die unbedingte Voraussetzung, dass sie nicht scheuern und drücken dürfen sowie zuverlässig vor mechanischen Belastungen von außen schützen müssen.


Warum Bergschuhe mehr leisten müssen als leichte Spazierschuhe

Bergschuhe führen den Wanderer über sehr unterschiedliches Gelände. Dieses reicht von weichen, leichten Sand- und Grasflächen über steinige Schotterwege bis hin zu nahezu kletterähnlichen Geländebedingungen. Damit der Fuß hier nicht umknickt und verletzt wird, ist eine extrem robuste, wenig flexible und dennoch fußfreundlich geformte Sohle unablässig. Das Außenmaterial von Bergschuhen ist meist Leder oder Nubukleder. Hierdurch gelangen weder picksende Äste noch lose Steinspitzen. Auch Wasser wird bei guter Pflege zuverlässig abgewiesen.

Für die nötige Atmungsaktivität sorgt bei Bergschuhen ein Innenmaterial wie Gore-Tex, welches leicht, angenehm auf der Haut und multifunktional ist. Bergschuhe oder auch Bergstiefel haben darüber hinaus einen sehr stabil gearbeiteten Schaft, der entweder bis zum Knöchel oder etwas darüber hinaus reicht. Diese Schuhform ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme speziell für schräges Berggelände. Der Knöchel sitzt hierin gut abgestützt, was kleine Kletterstücke auch ohne Steigeisen oder Wanderstöcke möglich macht.

Wanderschuhe werden überwiegend klassisch geschnürt. Diese Verschlussform eignet sich am besten auch zur Fußversorgung bei Problemen, da ein Senkel im Zweifelsfall rasch durchgeschnitten ist, während sich andere, moderne Verschlüsse hier gelegentlich als zu umständlich erweisen können.


Auswahlkriterien für den optimalen Wanderschuh

Der optimale Wanderschuh passt zu den individuellen Anforderungen nach Körpergewicht, Laufverhalten und Komfortwünschen. Wer viel in den Bergen läuft, muss sich einen eher schweren Schuh aussuchen. Dagegen achtet ein eifriger Spaziergänger in sanftem Gelände auf Leichtigkeit. Für beide Geländeansprüche sowie die nach Standard eingeteilten Schwierigkeitsgrade gelten die folgenden Auswahlkriterien besonders:


 Komfort & Passform

Ein Frauenfuß benötigt anderen Laufkomfort als ein Herrenfuß. Der Wanderschuh darf auf keinen Fall lose wie ein „Knobelbecher“ sein, sondern passt sich im Optimalfall perfekt der schmaleren Fußform an. Das Äußere bei einem Wanderschuh für Herren ist bei Bergschuhen gleich robust gestaltet, während Nordic Walking Schuhe hier bereits optisch deutlich nach Herren- und Damenmodellen unterscheidbar sind.

Fühlt sich das Fußbett unbequem an, kann eine entsprechende Einlage Abhilfe schaffen. Der optimale Wanderschuh sitzt jedoch auf Anhieb angenehm und bleibt auch ohne eingelegte Hilfsmittel komfortabel. Bei der Auswahl nach Komfort und Passform sollten sich Wanderfreunde Zeit nehmen. Denn das individuell optimale Paar wird meist über viele Jahre alle Wanderungen in jedem gewünschten und vorgefundenen Gelände begleiten.


Sohlenaufbau und Innenform

Ein leichter Spazierschuh kommt mit einer eher flexiblen Sohle aus, die allerdings dicker gearbeitet ist als bei einem Turn- oder reinen Freizeitschuh. Entscheidend für die Zuordnung als Wanderschuh ist ein Profil, welches rutschhemmend gearbeitet ist. Bei der Innenform unterscheiden sich Wanderschuhe hinsichtlich der Flexibilität des Materials. Ein schwerer Lederschuh ist starrer, ein leichterer Gore-Tex-Schuh anpassungsfähiger gearbeitet.

Bei der Auswahl sollte durch Laufprobe genau kontrolliert werden, ob Nähte am Fuß spürbar sind. Denn jede Unebenheit im Innenbereich führt zu Reibung und diese schließlich zu Verletzungen durch Blasen, mindestens zu einem unbequemen Laufgefühl.


Atmungsaktivität und Unfallschutz

Für eine gute Atmungsaktivität haben Leder- und Nubukleder-Varianten ein dünnes, möglichst anschmiegsames Innenfutter aus einem wetterfesten und hautfreundlichen Material. Dieses sollte bei der Anprobe des Wanderschuhs möglichst keinerlei Luft zwischen Außenmaterial und Sitz aufweisen. Vielmehr sind gute, atmungsaktive Innenfutter fest vernäht, so dass sie wie eine zweite Haut am Schuh sitzen.

Beim Wandern führen sie Schweiß vom Fuß weg. Für guten Unfallschutz ist die Sohle ein Kriterium. Gegen Defekte hilft es bei Wanderschuhen sehr, wenn der Schuh auf der Sohle entweder sichtbar solide vernäht oder noch besser verschweißt ist. Nach Ansicht dürfen keinerlei Lücken auffallen, da jede Lücke zu schnellem Verschleiß, schlimmstenfalls einem Lösen der Sohle führt. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal von Wanderschuhen ist ein möglichst stabiler, aber nicht unbequemer Schaftabschluss.

Bergschuhe haben oftmals am Knöchel noch eine Extraverstärkung und im Fersenbereich eine verstärkte Kappe. Bei leichten Kategorie-A-Wanderschuhen kann dieser Unfallschutz zugunsten leichter Passform weniger fest ausfallen.


Wanderschuhe – Marktführer und Preisklassen

Es haben sich weltweit einige Qualitätshersteller auf die Herstellung robuster Outdoor Ausrüstung spezialisiert. Sie arbeiten für ihre sicheren und komfortablen Entwicklungen mit Bergsteigern und Leistungssportlern zusammen. Das Ergebnis ist immer besseres Schuhwerk, dass schon Kinderfüße zuverlässig vor Unbequemlichkeiten und Verletzungen schützt. Dies sind die renommiertesten Hersteller im optimalen Preis-/Leistungsverhältnis bei Wanderschuhen:


Die Schuhmarke AKU aus Italien mit Premiumschuhen

AKU produziert Wanderschuhe in einem kleinen, für nahezu alle Geländeanforderungen geeigneten Sortiment. Neben leichtem Schuhwerk gehören Bergschuhe und Bergstiefel für Kletterer zum übersichtlichen Portfolio. Die hohe Qualität der Schuhe lässt sich die italienische Marke auch entsprechend bezahlen. Allerdings ist die Anschaffung eines ledernen Wanderschuhs von AKU auch eine Wertinvestition für viele, zufriedene Wanderjahre.

Überwiegend verarbeitet AKU als Außenmaterial Leder und näht den Schuh noch auf der Sohle fest. Beim Innenmaterial geht das Traditionsunternehmen durchaus mit der Zeit. Wanderschuhe dieser Marke haben eine Gore-Tex-Membran, die atmungsaktiv und wasserabweisend zugleich ist. Fitnessschuhe sind bei dieser Marke ab 120 Euro, Wanderschuhe ab 160 bis 250 Euro zu finden.

Einzelmodelle übersteigen diese Preisspanne, haben dann aber hinsichtlich der Sohle und Inneneinlage zusätzliche Extras aufzuweisen, wie sie im Sportbereich gelegentlich für eine optimale Extrem-Performance nötig sind. Die farbige Gestaltung der äußeren Lederschicht macht gute Laune und ist ganz speziell den optischen Ansprüchen von Damen und Herren angepasst.


Sommer- und Winterschuhe von Hanwag (Oberbayern)

Die Marke Hanwag ist Ausrüster bei Wanderschuhen, bei Klettererausrüstung und Skistiefeln. Der Hersteller legt weiterhin Wert darauf, dass ein Schuh nicht einfach weggeworfen wird. Darum sind alle Schuhvarianten so gearbeitet, dass Teile – vor allem die Sohle – bei Bedarf wie beim Reifenwechsel erneuert werden können. Zu den Spezialitäten von Hanwag gehören neben leichten Wanderschuhen auch absolut kletterfeste Bergschuhe.

Die bekannteste Innovation des Herstellers ist eine Gripsohle aus einem Material, in welchem sich winzige Glaspartikel befinden. Dies verbessert zusammen mit einem geländetauglichen Profil die Rutschfestigkeit unter allen Umständen deutlich. Auch dieser Marktführer setzt bei den Materialien weiterhin auf das klassische, unverwüstliche Leder mit atmungsaktiven Innenmaterialien. Trekkingschuhe, Outdoor Stiefel und Wanderschuhe sind das zentrale Sortiment.

Farblich dominieren Schwarz und Braun, beim Design eher schlichte Formen mit möglichst wenigen Außen- und Innennähten. Wenige Ausnahmen sind zwei- oder dreifarbig gearbeitet. Die Preise für einen vernünftigen Hanwag Wanderschuh liegen zwischen 180 Euro und 400 Euro, mit einer Premium-Ausnahme für 900 Euro.


Österreichischer Bergspezialist Koflach (jetzt Schweiz)

Ursprünglich entstanden Wanderschuhe der Marke Koflach in Mooskirchen für den Militärbedarf der österreichischen Armee. Schnell wurde das robuste und zuverlässige Schuhwerk ab 1898 auch bei Alpinsportlern beliebt. Vor allem im Alpenraum erwiesen sich Wanderschuhe als unverwüstlich. Inzwischen hat Koflach seinen Sitz in der Schweiz, wobei die Qualität allerdings weiterhin so solide wie zu den Gründungszeiten geblieben ist.

Viele der heutigen Entwicklungen wurden in Kooperation mit Extrem-Bergsteigern gemacht. Diese brachten ihre Erfahrungen mit extremen Höhen und extremen Geländebedingungen sowie hinsichtlich der Wetterbedingungen mit ein. Weiterhin produziert Koflach Lederschuhe für Wanderer. Doch einen großen Teil des Sortiments nehmen inzwischen Varianten aus Kunststoffen ein. Diese modernen Materialien für Wanderschuhe haben gegenüber dem klassischen Leder thermische Vorteile, da sie die Füße vor allem in kalten Geländezonen besser warmhalten.

Auch Nässe durchdringt die robusten Kunststoffe nicht, was bei Leder nicht immer vermeidbar ist. Koflach-Bergschuhe sind in vielen Sortimenten allgemeiner Outdoor-Ausrüster nicht zu finden. Dort, wo sie speziell für den Bergsteigerbedarf aufgenommen sind, kosten sie um die 100 Euro, sind meist gefüttert, haben hohe Schäfte und sehr weiche, aber strapazierfähige Außenmaterialien.


Markenhersteller Salewa aus München (Bayern)

Wanderschuhe von Salewa entstehen hauptsächlich als Wanderschuhe neben einem kleinen Portfolio an Bergschuhen. Die Marke produziert außerdem Outdoorbedarf wie Zelte und Wanderstöcke. Eine Salewa Besonderheit sind die Schnürsysteme bei Wanderschuhen. Diese lassen sich für optimalen Halt individuell sehr gut einstellen. Auch verwendet die Marke äußerst bequeme Außen- und Innenmaterialien, und die Sohlen sind nicht vernäht, sondern verschweißt.

Die Innen- und Außenmaterialien sind atmungsaktiv und gegen mechanische Belastungen nahezu unverwüstlich. Gute Laune machen auch die Salewa-Designs: Der Hersteller geht vom konventionellen braunen oder schwarzen Wanderschuh weg. Stattdessen arbeitet Salewa mit mehrfarbigen Varianten bei Zunge, Sohle und Außenhülle sowie bei den Schnürungen.

Wanderschuhe für Herren und Damen liegen preislich bei 100 bis 120 Euro, Outdoor Schuhe bei ca. 140 bis 160 Euro und Wanderstiefel bei bis zu 400 Euro. Alle Varianten zeichnen sich durch eine sehr gute Passform, eine abrieb- und rutschfeste Besohlung sowie flexiblen Laufkomfort im jeweiligen Gelände aus.


Meindl – ein Markenname nicht nur unter Wander-Insidern

Die Marke Meindl hat sich weltweit längst den Ruf als „Platzhirsch“ unter den Herstellern von Wanderschuhen erarbeitet. Entwicklungen für neue Schuhmaterialien, bessere Passform und noch intensivere Wander-Spezialisierungen entstanden und entstehen mit der Markenerfahrung als Vorreiter für viele andere Hersteller. Bei allen Innovationen bleibt für Trekkingschuhe und Bergschuhe das bevorzugte Außenmaterial Leder.

Zu den anwenderfreundlichen Meindl Entwicklungen gehören das Multigrip-Profil, eine neuartige Belüftungstechnologie mit Gore-Tex-Innenmaterialien oder ein Schuh, der sich jeder Fußform rundum perfekt anpasst. Auch das Trocknen von Meindl Wanderschuhen vollzieht sich aufgrund der speziellen Konstruktionen schneller als bei vergleichbaren Outdoor Schuhen anderer Marken. Beliebt ist die Marke Meindl auch wegen ihres Traditionsbewusstseins.

Der alte Anspruch „Made in Germany“ gilt weiterhin, denn es gibt nur in Deutschland Fertigungsstätten, trotz der zunehmenden Globalisierung bei der Schuhherstellung. Ein weiterer Sympathiepunkt geht für Meindl an die Preisgestaltung. Kinderschuhe etwa kosten kaum über 100 Euro, sowohl für Trekkingmodelle als auch robustere Outdoor Schuhe. Bei Wanderstiefeln und Fitnessschuhen reichen die Preise für Damen und Herren von 120 Euro bis etwa 350 Euro, abhängig vom Aufbau, der Festigkeit und der Sohlengestaltung.


Fünf grundlegende Pflegetipps für Ihren neuen Schuh

Selbst unerfahrene Schuhkäufer sind gewillt, die preisintensive Anschaffung der Wanderschuhe sorgsam zu behandeln. Bei richtiger und regelmäßiger Pflege begleitet die Füße über Jahre hinweg. Dabei wird er aufgrund der immer besseren Anpassung an den Fuß im „ausgelatschten“ Zustand erst so richtig zum Lieblingsschuh. Dies entwickelt sich allerdings nur zufriedenstellend, wenn diese fünf Basics für die Pflege beachtet werden:


Tipp Eins: Die Erstversorgung nach der Wanderung

Die Erstversorgung bei jedem Wetter erfolgt auf jeden Fall mit einer Bürste. Damit werden Außenhülle und Schnürbereich sowie Sohle und der Übergang dazwischen kräftig abgeschrubbt. Daheim wird der Wanderschuh so weit wie möglich geöffnet und die Einlage / Innensohle zum Trocknen herausgenommen. Achtung: Das Trocknen sollte nicht vor einem Ofen oder einer Heizung erfolgen, sonst werden Lederarten rasch spröde.


Tipp Zwei: Die richtige Pflege für das richtige Material

Leder sollte mit Wachs geschmeidig gehalten werden. Dazu wird der Wanderschuh nach dem Trocknen dünn mit einer Wachsschicht eingerieben, um Abroll- und Knickfalten zu behandeln. Lederfett und Öl werden auch verwendet, haben aber weniger optimale Eigenschaften. Raue Leder werden nach der Behandlung mit einer speziellen Bürste aufgeraut, Außenmaterialien aus Kunststoffen mit dafür geeigneten Sprays gepflegt.


Tipp Drei: Leder richtig pflegen

Wie eine Creme wird das Pflegewachs in das Leder eingearbeitet. Besser gelingt dies, wenn eine kleine Wachsmenge zuvor in den Handflächen vorgewärmt wird. Nicht die Menge macht die richtige Lederpflege aus, sondern die Gründlichkeit. Es empfehlen sich daher kleine, kreisende Bewegungen über die gesamte Außenfläche des Wanderschuhs.


Tipp Vier: Wanderschuhe auch in der Ruhesaison pflegen

Wie abgelegte Reifen sollten gelagerte Wanderschuhe hin und wieder geprüft werden. Fühlt sich das Äußere trocken an, dann muss es sofort nachbehandelt werden. Spätestens nach vier bis sechs Wanderungen ist auf jeden Fall eine Grundpflege angemessen. Kunststoffe und Stoff-Außenflächen werden mit Imprägniersprays oder Wachssprays in etwa dem gleichen Turnus geschmeidig und wetterfest gehalten.


Tipp Fünf: Nicht nur die äußere Optik erhalten

Gelegentlich sollte das Innere des Wanderschuhs mit einem Schwämmchen und einem milden Reinigungsmittel (Spülmittel oder spezielle Sportwaschmittel) ausgewischt werden. Einlegesohlen sind Verschleißteile und sollten alle paar Touren gewechselt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem diesjährigen Wanderschuhe Test.